Ernährung. Darmgesundheit. Wohlbefinden.

Hallo ihr Lieben!

Herzlichen Willkommen auf Bauchliebe.

Hier erfahrt Ihr alles rund um Ernährung, Darmgesundheit und Wohlbefinden.

Es warten wunderbare Gewürze und leckere Rezepte auf euch, die frei von Gluten, Zucker, Milch und Ei sind. Auch findet ihr hilfreiche Tipps bei Blähungen und anderen Darmerkrankungen. Gerne berate ich euch auch individuell. Überzeugt euch nun selbst und lasst euch von Bauchliebe inspirieren.

Eure Sarah

info@bauchliebe.org

Glutenunverträglichkeit

 

Immunologische Unverträglichkeiten

 

Was bedeutet überhaupt Gluten?

  • Gluten ist ein Synonym für Klebereiweiß. Dieser besteht aus den Getreideeiweißstoffen Gliadin und Glutenin
  • Gluten wird verwendet um Teig zusammen zu halten und gibt dem Brot und Backwaren die leichte Struktur

 

Warum kann Gluten unserem Körper schaden?
Die Getreideeiweißstoffe enthalten toxische Inhaltsstoffe, die zur Entzündungsreaktion der Darmschleimhaut führen können. Besonders die hochgezüchteten Sorten von Weizen enthalten durch die Züchtung eine zu große Menge an Klebereiweiß, somit wird es von vielen Menschen nicht mehr gut vertragen. Da das Gluten nicht mehr richtig verdaut werden kann, wird die Darmschleimhaut gereizt und es kommt zu einer verstärkten Darmdurchlässigkeit (das Leaky Gut Syndrom ist oft die Folge davon) und zur Lockerung der Darmschleimhautbarriere.

Vor 50 Jahren enthielt Weizen noch 5% Gluten, heute liegen wir schon bei 10-20%. Das ist sehr viel. Da müssen wir uns leider nicht wundern, dass wir immer mehr mit Allergien und Unverträglichkeiten zu kämpfen haben, da sich der Darm nicht mehr selbst regenerieren kann.

 

Folgende Symptome können auftreten:

  • Zunahme von Fehlgärungen im Darm (z.B vermehrt Blähungen)
  • Wirbelsäulenprobleme
  • Calciummangel & Müdigkeit
  • Leaky Gut Syndrom
  • Allergien (z.B. Heuschnupfen)
  • Autoimmune Schilddrüsenerkrankungen
  • chronische Darmerkrankungen
  • Arthritis
  • Fehlgeburten, ADS

 

Gluten ist enthalten in:
🌱 Weizen, Roggen, Dinkel, Gerste, Grünkern, Einkorn, Kamut, Hafer und verarbeiteten Lebensmittel
🌱Weizenprotein in veganen Lebensmittel

🌱einigen Kosmetika

 

Ernährung bei Glutenintoleranz:

  1. Für die ersten 6-8 Wochen empfehle ich komplett auf glutenhaltige Produkte zu verzichten
  2. Nach 6-8 Wochen: nur noch Weizenprodukte meiden: Brot, Brötchen, Kuchen, Backwaren, Fast-Food, Kekse, etc,
  3. Weizenprodukte durch Dinkel, Emmer und Roggen ersetzen. Dinkel, welche die Urform von Weizen ist, wird meist viel besser vertragen, hat aber auch viel Gluten.
  4. Zucker und alle entzündungsfördernde Lebensmittel weglassen, da diese die Darmschleimhaut weiter belasten und weitere Allergien auslösen
  5. Bei Allergien (z.B. Heuschnupfen, Asthma) und Autoimmunerkrankungen (z.B. Hashimoto Thyreoditis, MS) komplett auf glutenfreie Ernährung umstellen.

Nach den ersten 2 Wochen solltet ihr schon Verbesserungen merken. Nach den 6-8 Wochen könnt ihr langsam wieder anfangen Gluten wie Dinkel oder Roggen zu essen (anfänglich 1x die Woche). Falls die Beschwerden jedoch zurück kommen, empfehle ich euch Gluten komplett erstmal über einen längeren Zeitraum zu vermeiden (6 – 12 Monate), bis sich der Darm wieder vollständig erholen konnte.

In meinem Fall hat es sogar über 2 Jahre gedauert bis ich wieder anfangen konnte, Dinkelprodukte zu essen. Mein Darm war so geschwächt, dass dieser das Gluten nicht verarbeiten konnte und ich damit an starken Blähungen litt. Auch durch den konstanten Verzicht auf Gluten und raffinierten Zucker, habe ich meine autoimmune Schilddrüsenerkrankungen (Hashimoto) in Griff bekommen und muss keine Hormone mehr nehmen.

Ich hoffe, meine Erfahrung bereitet euch Hoffnung und ist ein Ansporn für euch.

Über Feedback und Erfahrungen freue ich mich.

Eure Sarah