Ernährung. Darmgesundheit. Wohlbefinden.

Hallo ihr Lieben!

Herzlichen Willkommen auf Bauchliebe.

Hier erfahrt Ihr alles rund um Ernährung, Darmgesundheit und Wohlbefinden.

Es warten wunderbare Gewürze und leckere Rezepte auf euch, die frei von Gluten, Zucker, Milch und Ei sind. Auch findet ihr hilfreiche Tipps bei Blähungen und anderen Darmerkrankungen. Gerne berate ich euch auch individuell. Überzeugt euch nun selbst und lasst euch von Bauchliebe inspirieren.

Eure Sarah

info@bauchliebe.org

Lektin-Unverträglichkeit

Was sind Lektine?

Lektine sind Proteine oder Glykoproteine, die in vielen Pflanzen und besonders in Hülsenfrüchte und Getreide vorkommen. Die Aufgabe der Lektine besteht darin, die Pflanzen vor Fressfeinden zu schützen.

Lektine sind sehr bindungsfreudig und binden sich daher gerne an die Zellmembranen und Mikrovilli der Schleimhautzellen, besonders dem des Dünndarms. Die Folge ist, dass die Schleimhautzellen dort geschädigt werden und der Darm für Giftstoffe, unverdaute Nahrungsbestandteile und Mikroorganismen durchlässiger wird. Auch kann das Immunsystem durch die Lektine unspezifisch aktiviert werden und Abwehrreaktionen auslösen.  Der Grund dafür ist, dass die verschiedensten Lektine, die durch den Körper strömen, sich an weitere Organe anheften und der Körper daraufhin selbst versucht, sich dagegen zu wehren. Der Körper greift somit nicht nur die Lektine an, sondern auch gesundes Gewebe und Organe. Dies kann die Entstehung von Autoimmunerkrankungen bedingen.

Oft werden die folgenden Nahrungsmittel schlecht vertragen :

  • Hülsenfrüchte wie Soja, Bohnen, Linsen (Tipp: Dal-Linsen werden meist besser vertragen)
  • Getreide wie Weizen und Mais (Tipp: Buchweizen ist Lektin-frei)
  • Folgeprodukte aus Getreide
  • Nachtschattengewächse wie Kartoffeln, Tomaten, Paprika, Aubergine enthalten geringere Menge davon

Lektine sind gegen Hitze ziemlich resistent und werden erst oberhalb von 75 Grad teilweise unschädlich gemacht. Daher ist es zum Entschärfen der Symptome wichtig, dass die Lektine entweder fermentiert oder eingeweicht werden, bevor sie gegessen werden. Am besten ein Abend vorher z.B. Kichererbsen einweichen und dann immer wieder das Wasser abschütten bis es transparent ist. 

Wer jedoch an Verdauungsbeschwerden oder Autoimmunerkrankungen leidet, sollte wenn möglich Weizenprodukte und Hülsenfrüchte weglassen. Der Gesundheitszustand kann damit deutlich verbessert werden.

Wenn du dich vegan ernährst, sind natürlich pflanzliche Eiweiße (wie Hülsenfrüchte) sehr wichtig, damit dein Körper keinen Mangel erfährt. Hast du jedoch Probleme Lektine gut zu verdauen, dann empfehle ich Nahrungsergänzungsmittel wie Spirulina oder Chlorella (Algen) zu dir zu nehmen, Vitamin D und Vitamin B12. Auch sind  u.a. folgende Nahrungsmittel sehr förderlich: Hirse, Buchweizen, Spinat, Nüsse, Samen, Sango-Meereskoralle.

Hast du Fragen dazu, dann melde dich gerne bei mir: info@bauchliebe.org

Alles Liebe,

Sarah